Gebremster Fortschritt an der Güterbahnhofstraße
Seit dem 11. August 2025 läuft der zweite Bauabschnitt zum grundhaften Ausbau der Güterbahnhofstraße in Radeberg. Neben der Fahrbahn und
dem durchführenden Mischwasserkanal werden Strom- und Wasserleitungen erneuert sowie ein Teil der Gasleitung umverlegt.
Außerdem wird die öffentliche Beleuchtung komplett erneuert. Die Bauarbeiten machen eine Vollsperrung erforderlich.
Im Dezembar wurden die Arbeiten ausgebremst, da fehlerhafte Rohrleitugen reklamiert und neu angefordert werden mußten.
Betroffen ist der Bereich zwischen Heinrich-Gläser-Straße und Schönfelder Straße. Die Baustelle kann über die Heinrich-Gläser-Straße – Heidestraße – Schillerstraße umfahren werden.
Das Investitionsvolumen für die Stadt Radeberg, den Eigenbetrieb Abwasserentsorgung, die Wasserversorgung Bischofswerda GmbH sowie die
SachsenEnergie AG und die SachsenNetze GmbH liegt bei ca. 2,2 Millionen Euro. Das Erneuern der Verkehrsanlagen wird durch den Freistaat Sachsen
mit 596.250 Euro gefördert.
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Bebauungsplan an Thälmannstraße in Großerkmannsdorf
Der Stadtrat von Radeberg hat einstimmig die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 86 „Wohngebiet Ernst-Thälmann-Straße / Goetheweg, Großerkmannsdorf“ beschlossen und die Durchführung
der frühzeitigen Bürger- und Belangenbeteiligung beauftragt.
Neben dem Ziel des Planverfahrens, die Entwicklung eines
stark durchgrünten Wohngebiets für Ein- und Zweifamilienhäuser, wurde auch der räumliche Geltungsbereich von ca.
1,04 Hektar festgelegt.
Als Rechtsgrundlage findet der § 13a BauGB Anwendung.
Eingriffe, die durch die Aufstellung des Plans entstehen, können
somit bereits vor der planerischen Entscheidung zulässig sein;
Abweichungen vom Flächennutzungsplan sind damit möglich,
der Plan wird durch Berichtigung angepasst.
Das Umwelt- und Beteiligungsverfahren beinhaltet eine vereinfachte
Vorgehensweise, bei welcher auf Umweltprüfung, Umweltbericht
und weitere Angaben laut BauGB verzichtet wird. Die frühzeitige
Unterrichtung und Erörterung wird durchgeführt.
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Sanierung der Brücke an den Leithen
Die denkmalgeschützte Brücke über die Röder an der Radeberger Talstraße wird derzeit saniert – eigentlich war das Vorhaben bereits für 2024 geplant.
Die eigentliche Brücke ist wegen der Arbeiten gesperrt. Es besteht ein Behelfsübergang für Fußgänger.
Die Arbeiten laufen seit Ende Mai. Geplant ist der Abschluß bis November. Natürlich vorbehaltlich der Wetterbedingungen.
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Katastrophenbrücke auch in Radeberg
Im Technischen Ausschuss wurden die Ergebnisse der Untersuchung des Bauzustandes vorgelegt. Die Verbindungsbrücke zwischen Rathenaustrße und
Schillerstraße ist so nicht mehr verwendbar. Mangelnde Tragfähigkeit und vielseitige Risse im Baustoff liegen vor - Korrosion ist wahrscheinlich.
Nunmehr seit dem 25. September 2024 ist die Bahnüberquerung für Kraftfahrzeuge voll gesperrt.
Nur Fußgänger und Radfahrer können die Brücke benutzen.
Seither ist eine umständliche Nord-Süd-Umleitung zu benutzen.
Für das vorhandene Bauwerk sind die Überfahrten für LKW wohl Geschichte.
Die Stadtverwaltung befindet sich daher bereits in
Gesprächen mit der Deutschen Bahn. Derzeit wird eine Kreuzungsvereinbarung
erstellt. Im November soll der Auftrag für die Planungsleistungen vergeben
werden. Die Planungsphase wird voraussichtlich etwa ein Jahr betragen und im
Anschluss erfolgt die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen. Danach
kann es mit dem Brückenbau, der vermutlich etwas mehr als ein Jahr dauern
wird, losgehen. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die neue Brücke 2029 fertiggestellt sein wird.
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Spielgeräte und Sitzbänke wieder zurück im Schloßpark
Mit dem Frühling kehren auch die Spielsachen und
Sitzbänke in den Seifersdorfer Schlosspark zurück.
Am Sonntag, dem 13. April, hat der Dorfclub Seifersdorf e. V. mit zählreichen großen und kleinen
engagierten Helfern dafür gesorgt, dass der Park fit
für die neue Saison ist.
Spaziergänger und Wanderfreunde können ab sofort
wieder auf den Bänken des Dorfclubs verweilen,
die aus dem Winterlager geholt und an der großen
Wiese im Schlosspark aufgestellt wurden. Hintergrund:
Aufgrund der laufenden Sanierungsarbeiten am Seifersdorfer Schloss können die Bänke vor dem Schlosskeller nicht wie gewohnt genutzt werden. Im vergangenen Jahr hatten wirsie daher an der Wiese im
Schlosspark platziert. Während des Laubrech-Einsatzes
im Herbst wurden sie wetterfest eingelagert.
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